
Mit der CHERRY XTRFY M42V2 bringt CHERRY eine neue Gaming-Maus auf den Markt, die vor allem mit einem geringen Gewicht und einem attraktiven Preis punkten möchte. Wir konnten die neue Maus auf der Gamescom 2026 selbst kurz ausprobieren und uns einen ersten Eindruck verschaffen.
Die M42V2 richtet sich dabei nicht ausschließlich an ambitionierte E-Sportler, sondern ausdrücklich auch an Einsteiger, die eine leichte und unkomplizierte Gaming-Maus suchen. Mit gerade einmal 45 Gramm gehört sie zu den besonders leichten kabelgebundenen Modellen. CHERRY setzt dabei allerdings nicht auf die bei Leichtgewichten häufig anzutreffende Lochstruktur, sondern auf ein geschlossenes Gehäuse.
Zwei Rückenschalen für unterschiedliche Griffstile
Optisch und bei der Form orientiert sich die M42V2 an der bekannten M42. Das symmetrische Design soll sowohl Palm-, Claw- als auch Fingertip-Grip ermöglichen. Besonders interessant ist dabei die modulare Rückseite: Im Lieferumfang befinden sich zwei unterschiedlich geformte Griffschalen, die sich ohne Werkzeug austauschen lassen.
Damit kann die Form der Maus an die eigene Hand und den bevorzugten Griff angepasst werden. Gerade in dieser Preisklasse ist diese Möglichkeit durchaus interessant.
Auch wir konnten die M42V2 auf der Gamescom selbst in die Hand nehmen. Unser Test vor Ort war aufgrund der begrenzten Zeit nur sehr kurz. Einen ausführlichen Langzeittest und eine abschließende Bewertung der Ergonomie können wir daher nur nachliefern, da uns ein Testmuster mitgegeben wurde. Der erste Eindruck fällt allerdings durchaus interessant aus – insbesondere das geringe Gewicht ist bemerkenswert und die PTFE (Teflon) freien Gleitflächen wissen zu überzeugen.
Keine Software notwendig
Ein weiterer Punkt, mit dem CHERRY bei der M42V2 punkten möchte, ist die unkomplizierte Konfiguration. Für die grundlegenden Einstellungen wird keine zusätzliche Software benötigt. Stattdessen können verschiedene Parameter direkt über Schalter und Tasten an der Unterseite der Maus angepasst werden. Dazu gehören unter anderem CPI, Polling-Rate, Lift-off-Distance und Debounce-Zeit.
Das dürfte insbesondere für Nutzer interessant sein, die keine zusätzliche Hersteller-Software auf ihrem Gaming-PC installieren möchten.
Solide Ausstattung für unter 40 Euro
Beim Sensor setzt CHERRY auf den Pixart 3327. Dieser bietet eine Auflösung zwischen 400 und 6.200 DPI und unterstützt eine Abtastrate von bis zu 1.000 Hz. Für die Haupttasten kommen Huano Transparent Blue Shell Pink Dot Switches zum Einsatz, die laut Hersteller für bis zu 80 Millionen Klicks ausgelegt sind.
Die Maus verfügt insgesamt über sechs Tasten, darunter zwei Daumentasten. Auf eine RGB- oder sonstige Beleuchtung verzichtet CHERRY komplett. Die Verbindung zum PC erfolgt ausschließlich kabelgebunden über das 1,8 Meter lange CHERRY XTRFY EZcord.
Damit konzentriert sich die M42V2 ziemlich konsequent auf das Wesentliche: geringes Gewicht, eine anpassbare Form und die wichtigsten technischen Funktionen: Ohne Wireless-Modul, Beleuchtung oder umfangreiche Software.
Die wichtigsten technischen Daten
- Gewicht: 45 Gramm
- Sensor: Pixart 3327
- Auflösung: 400–6.200 DPI
- Polling-Rate: bis zu 1.000 Hz
- Schalter: Huano Transparent Blue Shell Pink Dot
- Lebensdauer: bis zu 80 Millionen Klicks
- Tasten: 6
- Daumentasten: 2
- Griff: Palm, Claw und Fingertip
- Kabel: 1,8 m CHERRY XTRFY EZcord
- Beleuchtung: keine
- Anschluss: USB-A
Die CHERRY XTRFY M42V2 ist seit dem 27. August 2026 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 39,99 Euro.



