
Mit The End of Allegoria arbeitet Button Factory Games an einem ungewöhnlichen taktischen JRPG, das die Ereignisse seines Vorgängers The Edge of Allegoria fortsetzt. Auf der Gamescom 2026 konnten wir den Titel bei der Indie Arena Booth selbst anspielen.
Viele Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils herrscht zunächst Frieden in Allegoria. Doch das Erwachen der Wasteland-Gottheit stürzt die Welt erneut ins Chaos. Übermächtige Fähigkeiten erwachen in der Menschheit, während Anarchie, Gewalt und Zerstörung immer weiter um sich greifen. Wir begleiten mehrere Charaktere auf ihren Reisen und versuchen, das Ende von Allegoria abzuwenden.
Taktische Kämpfe und über 50 Klassen
In der offenen Welt erwarten euch Monster, Magie, Dungeons und zahlreiche Geheimnisse. Gemeinsam mit bis zu vier Gefährten zieht ihr in rundenbasierte taktische Kämpfe.
Das bereits aus dem Vorgänger bekannte Mastery-System wird dabei erweitert. Neu ist unter anderem ein umfangreiches Klassensystem mit mehr als 50 Klassen in drei Tiers, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung und Zusammenstellung der eigenen Gruppe ergeben.
Dynamisches Abenteuer
Das wohl spannendste Feature ist jedoch die lebendige Spielwelt. NPCs warten nicht einfach auf den Spieler. Sie bewegen sich durch Allegoria, sammeln Erfahrung, steigen im Level auf und können eigene Wege einschlagen.
Dadurch ist es sogar möglich, dass ihr bestimmten Charakteren in einem Spieldurchlauf überhaupt nicht begegnet. Auch Geheimnisse, Dungeons oder potenzielle Teammitglieder können verpasst werden, wenn ihr euch für eine anderen Weg entscheidet.
Das dürfte vor allem den Wiederspielwert deutlich erhöhen, denn kein Durchlauf muss zwangsläufig wie der vorherige aussehen.
Eine riesige Welt und das in Farbe
Auch die Welt selbst hat sich weiterentwickelt. Spieler des Vorgängers werden einige Orte und Wege wiedererkennen, diese wurden für The End of Allegoria jedoch umfangreich überarbeitet und neu miteinander verbunden. Insgesamt soll die offene Welt mehr als 300 Level umfassen.
Optisch gibt es ebenfalls einen deutlichen Unterschied: Während The Edge of Allegoria noch komplett auf eine monochrome Darstellung setzte, bringt der Nachfolger nun deutlich mehr Farbe ins Spiel.
Nach unserer kleinen Spiel-Session auf der Gamescom 2026 macht The End of Allegoria einen interessanten Eindruck. Das Grundgerüst eines klassischen taktischen JRPGs wird mit einer ungewöhnlich dynamischen Welt kombiniert. Einziger Wermutstropfen: Beim Sarkasmus und der humorvollen Story schlägt der Nachfolger einen etwas ernsteren Ton an, um die drohende Apokalypse stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
The End of Allegoria soll im Jahr 2027 für PC und Nintendo Switch erscheinen. Auf Steam lässt sich der Titel bereits auf die Wunschliste packen.







