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Gamescom: Once Human – „Isles of the Abyss“ angespielt

Erste Eindrücke aus dem neuen Ozean-Szenario, das Once Human mit Seefahrt, Schiffsfestung und Insel-Erkundung erweitert

Auf der gamescom 2026 konnten wir einen ersten Blick auf Once Human: Isles of the Abyss werfen und im kommenden Ozean-Szenario selbst die Segel setzen.

 

Mit Isles of the Abyss kündigen NetEase Games und Starry Studio die nach eigenen Angaben bisher größte Erweiterung ihres Free-to-Play-Survival-Titels Once Human an. Vorgestellt wurde das neue Szenario im Rahmen der gamescom 2026, parallel zum Konsolen-Start des Grundspiels auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S

Statt in den vertrauten Landstrichen von Nalcott spielt sich der neue Inhalt auf offener See ab. Zwischen unerforschten Inseln, versunkenen Ruinen und mechanischen Meeresbewohnern verlagert sich das gewohnte Survival-Konzept vom Festland auf ein weitläufiges Ozean-Setting.

In unserer Anspielsession fiel uns schnell auf, dass der Ozean nicht als Kulisse gedacht ist: Die Umgebung reagiert dynamisch auf den Spielfortschritt und eskaliert ihre Bedrohungslage, je weiter man sich von der Küste entfernt.

Bild: © 2026 NetEase Games / Starry Studio

Vom Festland auf die offene See

Bereits die ersten Minuten machen deutlich, wie stark sich der Spielablauf im Vergleich zum Basisspiel verändert. Anstelle einer festen Behausung an Land startet man mit einem einfachen Holzfloß, das im weiteren Verlauf zur mobilen Festung ausgebaut werden kann.
Der Ozean selbst dient dabei als neuer Erkundungsraum. Neben zahlreichen unbekannten Inseln gibt es Geisterschiffe, sogenannte Gazing Towers und großflächige Unterwasserabschnitte, die eigene Bedrohungen und Ressourcen beherbergen.

Auch die Erkundung unter Wasser gehört zum Kern des Szenarios. Tauchgänge eröffnen neue Fundorte, Schatzkisten und Begegnungen mit unbekannten Meereskreaturen.

Bild: © 2026 NetEase Games / Starry Studio

Schiffe als mobile Basen

Ein zentrales Element der Erweiterung ist das neue Sea-Fortress-System. Das eigene Schiff übernimmt hier nicht nur die Rolle eines Fortbewegungsmittels, sondern fungiert gleichzeitig als Basis mit Verteidigung, Crafting-Stationen und Unterschlupf.
Die Anpassungsmöglichkeiten fallen umfangreich aus. Wer eigene Konstruktionen bevorzugt, kann sein Schiff frei gestalten; wer schneller starten möchte, kann auf Blaupausen anderer Spieler zurückgreifen und diese als Grundgerüst übernehmen und anpassen.

Damit verschiebt sich der klassische Survival-Rhythmus: Verteidigung, Herstellung und Unterschlupf reisen mit dem Schiff über den Ozean, statt an einen festen Standort gebunden zu sein.

Bild: © 2026 NetEase Games / Starry Studio

Seegefechte, Marinewaffen und Koop

Auch der Kampf verlagert sich aufs Wasser. Schiffe lassen sich mit Marinewaffen ausrüsten, die im weiteren Spielverlauf aufgewertet werden können. Im Anspieltest trafen wir auf einen mechanischen Meeresbewohner mit ausladenden Tentakeln, dessen Schwachpunkt erst nach dem Ausschalten seiner Gliedmaßen freigelegt wurde.
Als spätere Endgame-Herausforderung stellten die Entwickler eine Kreatur namens The Sunken Lord vor, die sich mit bis zu acht Spielern gemeinsam angehen lassen soll.

Dank der bereits zum Konsolen-Launch eingeführten Cross-Play- und Cross-Progression-Funktion können Spieler ihre Fortschritte plattformübergreifend mitnehmen und gemeinsam mit Freunden auf PC, Konsole oder Mobilgerät ins Szenario einsteigen.

Bild: © 2026 NetEase Games / Starry Studio

Ein neuer Spielraum für Ein- und Rückkehrer

Mit Schiffsausbau, Marinewaffen und einem Ozean, der selbst zum Gegner wird, ergänzt Isles of the Abyss das bekannte Survival-Konzept von Once Human um eine eigenständige zweite Ebene. Für bestehende Spieler eröffnet die Erweiterung damit neue Progressionswege, während Einsteiger einen zusätzlichen Zugang zum Spiel erhalten.

 

Once Human: Isles of the Abyss erscheint im Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und mobile Geräte.

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