Nach einer mehr als kurzen Einführung durch Matt Cartwright, seines Zeichens Brand Manager bei Konami, ging es auch direkt los ins schaurige Abenteuer von SILENT HILL: Townfall. Der Spielbare Build während der gamescom war für drei bis vier Stunden ausgelegt, es gab also in den 90 Minuten Slots genug Zeit einiges zu entdecken und erste Storyfetzen aufzugreifen.
Unser Protagonist Simon, wird vom ominösen Richard in die Stadt St. Amelia gerufen. Er solle zurückkehren und die „Sache in Ordnung bringen“. Und so finden wir uns auch wieder, diese Stimme, raue See und ein Pier an dem wir aus dem Wasser gekrochen an Land gehen. In der Hand befindet sich noch ein Zugang, wie man ihn aus Krankenhäusern kennt. So machen wir unsere ersten Schritte in Richtung der Stadt, doch die ist wie leergefegt. Banner mit „Man kann nichts tun bis Hilfe kommt“ und ähnliche Botschaften pflastern unseren Weg weiter ins Ungewisse.
Auf dem einstigen Marktplatz angekommen nehmen wir das Telefon ab und erhalten quasi die Mission „SIE zu finden“. Nach dem äußerst skurrilen Telefonat sehen wir ein tentakelartiges Etwas, das im Mund eines Mannes steckt. Diesen können wir zwar kurzzeitig befreien, aber hier beginnt unser Abenteuer.

Als kleines Gadget steht euch ein Mini-Fernseher (CRTV) zur Seite. Mit dem könnt ihr nicht nur Feinde lokalisieren, sondern auch an gewissen Punkten kleine Videosequenzen entschlüsseln und empfangen. Diese beinhalten meist Hinweise auf die Lösung des nächsten Rätsels. Wir begeben uns in die Wohnung von Zoe Ellis, die offenbar eine Krankenschwester ist und in einer Beziehung zu uns steht. Im oberen Stockwerk ihres Hauses befindet sich sogar ein Bild von Simon auf der Kommode. Zwischenzeitlich empfangen wir sogar Videonachrichten von Zoe in der sie uns bittet „zu ihr zurückzukehren“.
So schlagen wir uns von Rätsel zu Rätsel und versuchen herauszufinden, was hier passiert ist, was für einem seltsamen Wesen wir Anfangs begegnet sind und vor allem, wie wir „es“ wieder in Ordnung bringen können. Allgemein bleibt sich die SILENT HILL-Reihe auf den ersten Blick treu. Sie kombiniert weiterhin Mysterien mit Tragik und Verlust, aber will das Psycho-Horror-Genre dennoch neu definieren.
Ihr spielt vollständig in der Ego-Perspektive und bekommt euren Charakter in der einen oder anderen Cutszene zu Gesicht. Gefahren gilt es zu eliminieren oder denen auszuweichen. Es stehen nur eine begrenzte Anzahl an Waffen und Hilfsmittel zur Verfügung, weshalb Angriff in SILENT HILL nicht zwingend die beste Verteidigung ist. Auch reines Fliehen hilft nicht immer – in unserem Test gelang es einem Gegner problemlos eine Tür zu öffnen, die wir nicht verschlossen hatten. Ein Entkommen war damit nicht mehr möglich.

SILENT HILL: Townfall erschein bereits am 24. September für den PC via Steam/EPIC und für die PlayStation 5. Die Standard Edition liegt bei 49,99 € und die Digitale Deluxe Version bei 59,99€. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite.

